So funktioniert’s
- 1.Zieh deine Bilder auf die Seite, füge eins aus der Zwischenablage ein oder klicke auf „Bilder auswählen“. JPG, PNG, WebP, AVIF und HEIC-Fotos vom iPhone funktionieren.
- 2.Jedes Bild wird sofort mit Qualität 75 komprimiert und behält sein Format. Die Liste zeigt die alte und die neue Größe jeder Datei.
- 3.Um mehr zu sparen, senke die Qualität, wähle bei großen Fotos „Abmessungen begrenzen“ oder speichere als WebP oder AVIF. Sobald du eine Einstellung änderst, werden alle Bilder neu komprimiert.
- 4.Bei einem einzelnen Bild ziehst du über die Vorher-nachher-Ansicht (oder öffnest sie bei 100 %), um die Qualität zu prüfen. Lade die Dateien dann einzeln oder alle zusammen als ZIP herunter.
Verlustbehaftete und verlustfreie Kompression
JPG, WebP und AVIF komprimieren verlustbehaftet: Sie verwerfen Details, die das Auge kaum bemerkt, etwa feine Farbabstufungen und Bildrauschen. Wie viel, bestimmt die Qualitätseinstellung. Zwischen 70 und 80 sieht ein Foto meist aus wie das Original, bei einem Bruchteil der Größe; unter 60 werden blockige Flecken und Säume an Kanten sichtbar.
PNG ist verlustfrei: Jedes Pixel bleibt exakt erhalten. Das Tool packt die Datei zuerst mit OxiPNG neu, was allein schon 5–30 % spart. Die Reduktion auf 256 sorgfältig ausgewählte Farben (der Trick, den TinyPNG nutzt) spart typischerweise weitere 60–80 %. Das funktioniert gut bei Screenshots, Logos und Illustrationen; Fotos werden als JPG oder WebP weit kleiner als jedes PNG.
Warum Handyfotos so groß sind und was am schnellsten hilft
Ein modernes Smartphone speichert Fotos mit 12 bis 48 Megapixeln und je 3–10 MB. Ein Laptop-Bildschirm zeigt etwa 2 Megapixel, und Messenger und Websites verkleinern Bilder ohnehin. Mit „Längste Seite 1920 px“ sinkt die Zahl der Pixel um rund 80 % und die Dateigröße mit ihr, bevor die Qualität überhaupt ins Spiel kommt.
Auch ein anderes Format hilft. Bei gleicher sichtbarer Qualität ist WebP etwa 25–35 % kleiner als JPG und AVIF oft nur halb so groß. Beide öffnet jeder aktuelle Browser; für Fotos, die du an andere schickst oder in ältere Systeme hochlädst, ist JPG weiterhin die sicherste Wahl.
Was mit den Metadaten passiert
Komprimierte Bilder behalten nur ihre Pixel. Kameradaten, Datumsangaben, das Farbprofil und die EXIF-Daten, auch der GPS-Standort, den viele Smartphones speichern, werden nicht in die neue Datei übernommen. Das spart ein paar Kilobyte und schützt deine Privatsphäre, wenn du Fotos teilst.
Ist ein Bild schon so gut komprimiert, dass es durch erneutes Kodieren nicht kleiner würde, behält das Tool die Originaldatei unverändert (mit ihren Metadaten) und markiert sie als „bereits optimiert“.
Häufige Fragen
Werden meine Bilder hochgeladen?
Nein. Die Komprimierung läuft in deinem Browser auf deinem Gerät, mit den Open-Source-Codecs, die auch Googles Squoosh verwendet: MozJPEG, libwebp, libavif und OxiPNG. Kein Bild wird an nestoo oder sonst jemanden gesendet, und sobald die Seite geladen ist, funktioniert das Tool auch offline.
Wie viel kleiner werden meine Bilder?
Fotos direkt aus der Kamera oder vom Smartphone schrumpfen bei Qualität 75 meist um 50–80 %, mit begrenzten Abmessungen sogar um 90 % oder mehr. Screenshots und Grafiken im PNG-Format verlieren durch die Reduktion auf 256 Farben typischerweise 60–80 %. Bilder, die schon fürs Web komprimiert wurden, werden oft nur wenig kleiner.
Verschlechtert die Komprimierung die Qualität?
Verlustbehaftete Kompression entfernt immer etwas Detail, doch bei Qualität 70–85 ist das kaum zu sehen. Prüfe in der Vorher-nachher-Ansicht bei 100 % feine Texturen, Schrift und gleichmäßige Himmelsflächen: Dort zeigen sich Artefakte zuerst. Schaltest du „PNGs auf 256 Farben reduzieren“ aus, bleiben PNGs Pixel für Pixel identisch.
Wie komprimiere ich ein Foto auf unter 100 kB oder 200 kB?
Das Tool zielt nicht auf eine exakte Größe, zeigt die neue Größe aber sofort an, sodass du nachjustieren kannst, bis es passt. Bei einem typischen Handyfoto ergibt eine längste Seite von 1280 px bei Qualität 75 etwa 150–300 kB; mit 1024 px oder Qualität 60 landen die meisten Fotos unter 100 kB. Als WebP wird die Datei noch kleiner.
Kann ich viele Bilder auf einmal komprimieren?
Ja. Füge so viele Bilder hinzu, wie du möchtest; sie werden nacheinander mit denselben Einstellungen komprimiert, und „Alle als ZIP herunterladen“ speichert sie in einer einzigen Datei. Die Dateinamen bleiben gleich, sodass du die komprimierten Kopien direkt an die Stelle der Originale legen kannst.